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Alt 20.02.2012, 12:28
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rego1 rego1 ist offline
PE-Professor
 
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auf den TSM-Test komm ich vielleicht noch zurück.

jetzt erst noch zwei andere Sachen, bevor ich mit meinem Log in die Gegenwart springe.

Was mich vor allem im zweiten Jahr PE sehr beschäftigt hat, weswegen auch keine Gains kamen, war das Thema Deviation, was mich auch jetzt wieder stark beschäftigt. Wie stark meine Krümmung nun auch sein mag - ich werde da bald mal was reinstellen - ich bin einfach der Meinung, dass man besser trainieren kann, wenn der Knick weg ist. Außerdem lässt sich dann leichter messen, weil ich bisher immer gegen die Krümmung gedrückt habe. Man kann damit zwar schon ziemlich genau messen, aber im mm-Bereich, wo man sich nunmal nach den Newbiegains befindet, ist die Auflösung eben nicht so gut möglich.
Ich habe mittlerweile ich wieder mit Bends angefangen, wobei das manchmal schon eher in Biegen und Brechen ausartet. Dazu aber dann bald mehr.

Nun wollte ich noch etwas Theorie loswerden, obwohl die Bezeichnung vielleicht etwas zu hoch gegriffen ist. Im Prinzip geht es mir nur um die Feststellungen, die ich für mich selbst gemacht habe.
Die erste ist eher schon hinlänglich bekannte, nämlich dass es verschiedene Gaintypen gibt. Ich habe zum Beispiel im ersten Jahr 3cm in der Länge gewonnen. Dass ist für den Zeitraum ziemlich viel, wie ich finde, und von daher liegt der Schluss nahe, eher ein Längengainer zu sein. Umso verwunderlicher, dass es in letzter Zeit mit der Länge gar nicht geklappt hat, dafür aber die EG ganz gut mitgemacht hat.
Ich will erstmal nicht ausschließen, dass man im Laufe der Karriere evtl. sogar mehrmals zwischen Längengainer und Dickengainer wechseln kann. Das könnte z.B. daran liegen, dass in eine Richtung alles ausgereizt ist und dafür die andere Region trainingstechnisch noch Brachland ist. Hängt natürlich stark von den Übungen ab. Aber ich denke, es ist zweifelsfrei so, dass man Phasen hat, in denen man eben leichter Länge oder leichter Dicke gaint, auch wenn das Trainigsprogramm anfangs identisch ist. Als ich gemerkt hatte, Länge geht gerade nicht, aber Dicke will wohl, habe ich halt fast nur gejelquet und Erfolg gehabt.

Als zweite Feststellung, die zwar nicht ganz neu aber dafür kontrovers diskutiert wird, möchte ich auf die Notwendigkeit von Pausen eingehen.
Es klingt nach einer netten Ausrede für längere Trainingspausen, aber ich habe wohl unterbewusst das für mich Richtige gemacht. Gerade im ersten Jahr hatte ich nach dem Zementieren meiner Newbiegains eine Pause gemacht und nach der Pause kam nochmal richtig was nach. Ich bin nämlich der Auffassung, dass man PE auf 2 Arten betreiben kann.

Entweder man zieht konsequent über Monate und Jahre seinen Trainingsplan durch und muss ihn konsequent erweitern und intensivieren, um neue Anreize zu setzen. In diesem Fall ist es wohl der stete Tropfen, der die Gains bringt.
Ich halte diese Methode zwar für recht vorbildlich und beneidenswert, was die Disziplin angeht, aber auf der anderen Seite wird man irgendwann an seine Grenzen stoßen - sei es was den Trainingsaufwand angeht, oder was die Übungsstärke betrifft. So oder so ist dann irgendwann Schicht im Schacht.

Die Methode, die ich jedoch favorisiere:
Mit möglichst wenig Aufwand beginnen und solange steigern, bis sich Gains einstellen. Dann solange durchziehen bis nicht neues mehr kommt und das Erreichte zementiert ist. Dann längere Trainingspause und wieder von vorne.
Meiner Meinung nach hat das folgende Vorteile:
- sehr geringes Verletzungsrisiko, weil man nicht immer härtere Übungen macht
- kein Risiko von Narbenbildung, was auch spätere Gains verbauen kann
- man ermüdet nicht zu sehr, weil man auch mal PE-freie Phasen hat
- keine Überreizung, sodass irgendwann gar nichts mehr fruchtet.

Natürlich wird man auch hier mit der Zeit stärkere Übungen machen müssen, wobei ich mich bisher da eher drum gedrückt habe. Ich meine aber auch, dass man mit manuellen Übungen sehr viel erreichen kann. Ich lasse mir wohl die Kritik gefallen, dass man so nicht das maximale Gaintempo hat. Allerdings muss man jetzt auch daran denken, dass ich im Laufe meiner PE-Karriere in der Länge ca. 6cm gainen will. Und um das zu erreichen, muss man sich schon was geschicktes überlegen, um auch länger dabei zu bleiben.
Außerdem die Methode der langen Pausen auch den entscheidenden Vorteil, dass man immer noch dazu übergehen kann, einfach in Einem durchzuziehen.
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