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Penisgesundheit - Penisprobleme und deren Abhilfe Erfahrungen und Tipps von Usern für User - Privatberichte - Keine fachärztliche Diagnose

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  #1  
Alt 30.12.2013, 15:01
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little little ist offline
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Idee Zusammenfassung Beschneidung / Phimose / Zirkumzision

Habe mal alles aus dem anderen Thread zusammenkopiert und teilweise ergänzt.
Wäre Super, wenn man alle Fragen, weitere Antworten in dem alten Thread fragen und beantworten könnte, so das dieser Thread als Zusammenfassung bleibt für all diejenigen, die sich nicht durch 20 Threadseiten durchlesen wollen.


Vorgeschichte:

Konnte die Vorhaut erst im Alter zwischen 10 und 12 Jahren nach hinten schieben.
Jedoch nicht im erigierten Zustand. Hier geht sie nur mit Schmerzen hinter die Eichel. (Seit dem Beginn von PE wurde dies besser, denke dass sich eventuell die Haut etwas gedehnt hat und das Frenulum – aber jeder ist verschieden und dies ist wahrscheinlich ein Ausnahmefall)
Nach dem Sex habe ich des Öfteren Schmerzen.
In letzter Zeit kommt ein Brennen nach dem Erguss hinzu.
Nach langer langer langer Überlegung und durch diese Seite habe ich mich überwunden zum Arzt zu gehen.

Temin beim Uro

Der erste Schritt wäre getan, die erste Untersuchung bei dem Uro habe ich hinter mir. Hatte im Wartezimmer schon überlegt noch schnell zu fliehen.
Wie ich dann aufgerufen und ins Untersuchungszimmer kam war es dann zum fliehen zu spät.
Naja war aber alles nur halb so schlimm .Habe jetzt auch die Aussage bekommen das ich nichts an der Leiste habe. Dies sind Schmerzen aus dem Lendenbereich von meinem Rücken die in diesen Bereich ziehen.
Da sind sich wohl die verschiedenen Urologen nicht einig. Der eine spricht von einem beginnenden Leistenbruch sie sagt mir die obige Antwort.
Die letzte gefällt mir besser. Nehme dann einfach mal diese.
Naja was die Phimose allerdings betrifft, so habe ich noch einen Termin vor mir (aber erst im Januar). Dann kommt die Vorhaut ab.
Die Frage wie lange ich das schon habe, und warum ich erst jetzt komme die kam natürlich auch. Habe dann zugegeben dass ich ein Feigling bin und an meiner Vorhaut hänge.
Ich hatte dann aber die Wahl mir das alles noch einmal zu überlegen, da meine Phimose ja nicht so stark ausgeprägt ist. Habe aber gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Hatte ja genug Zeit im Vorfeld zu googlen.
Die Wahl eine Ärztin zu nehmen war auch richtig. Sah auch noch richtig gut aus, aber bei mir regte sich nichts, davor hatte ich die meiste Angst.
Die Ärzte habe auch einen Standartspruch was die Größe angeht. Der sieht aber ganz normal aus. Und das heute wo er sehr klein war. Wollte sich wohl verstecken.
Da ich ihr im Vorfeld gesagt hatte, das ich zu schnell komme, meinte Sie nach der Untersuchung, dass die fehlende Vorhaut sich positiv darauf bemerkbar machen könnte. (Muss aber nicht so sein).

Anästhesiegespräch

Die erste Hürde wäre genommen, habe vorhin mein Anästhesiegespräch gehabt.
Die Anästhesistin war richtig nett, hat mir erklärt was der Vorteil dieser Narkose ist (Kehlkopf-Vollnarkose).
Wobei die kann einem ja viel erzählen, wenn der Gegenüber keine Ahnung hat, hört sich alles gut an. Wir sind den Fragebogen bzgl. Erkrankungen für ca. 5min. durchgegangen, einmal kurz die Lunge abhören und noch kurz den Ablauf besprochen.
Also zuerst Beruhigungstablette, dann Zugang legen, anschließend Schlafmittel und nur für eine kurze Zeit, so 10 bis 15 min. die Vollnarkose. Die Vollnarkose soll den Vorteil haben, dass man anschließend ohne lange warten zu müssen seine Beine und alles weitere wieder bewegen kann, was bei einer Teilnarkose eine längere Zeit dauern würde. Weiterer Vorteil ist für mich, da ich Rückenprobleme habe, dass es hier keine Probleme geben kann. Aber wie gesagt, als Leihe hört sich alles gut an.
Soweit so gut. Die nächste Frage von mir war natürlich ob ich die Urologin vorher noch einmal sehe, um noch Fragen zu der Beschneidung klären zu können. Dies solle ich direkt bei der Schwester am Anfang sagen, dann würde dies gehen.
Wenn ich überhaupt wählen kann, so wäre es im Moment eine high/tight Beschneidung.
Letzte Woche war es dieselbe, nur habe ich high mit low verwechselt.
Mein Ansatz war, dass bei low nur sehr wenig Haut stehen bleibt. Es scheint aber genau umgekehrt zu sein. High ist weiter von der Eichel entfernt.
Die Unterlagen habe ich anschließend in die Urologie gebracht, wo ich mich in 6 Tagen in aller Frühe melden muss. Hier bekam ich noch den Hinweis die Intimrasur zu Hause durchzuführen und an dem Tag eine nicht zu enge Hose anzuziehen. In der Klinik bekomme ich dann nach der Beschneidung noch was zu essen, gehe mal davon aus, dass dies für den Kreislauf ist, und anschließend kann ich mit meiner Frau nach Hause fahren.
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lg little
Kein Profi, nur little User der seine bisherigen Erfahrungen weitergibt.

Ziele: NBPEL 15-16cm und größtes Ziel: NBPFL >11cm

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Geändert von little (30.12.2013 um 15:41 Uhr)
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  #2  
Alt 30.12.2013, 15:04
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Standard Beschneidung

Tag der Beschneidung
Sozusagen Tag 0
Also das wäre mal geschafft, fange aber mal bei gestern an.
War gestern erstaunlicherweise nicht nervös, zugegeben aber auch nicht richtig auf meine Arbeit konzentriert. Man hat immer wieder daran gedacht wie es nun sein wird. Habe dann gestern Abend spät noch die Intimrasur aufgefrischt und den kleinen Kerl noch richtig gut gewaschen. Man will ja nicht unangenehm auffallen. Irgendwie hat man das Bedürfnis wenn man an dem guten Stück was gemacht bekommt ihn andauernd zu waschen.
Habe dann die Nacht auf heute geschlafen wie ein Murmeltier. Komischerweise hatte ich damit gerechnet nur 1 bis 2 Stunden die Augen vor lauter Aufregung zu zu bekommen.
Heute Morgen wie soll es auch anders sein, war erst einmal Duschen angesagt. Kaffeetrinken durfte ich leider nicht. Nüchtern bleiben war die Devise. Meine Frau hat mich dann ins Krankenhaus gefahren und kam mit mir auf die Station. Da habe ich dann ein Zimmer mit einem Bett von einem freundlichen Pfleger zugewiesen bekommen. Was war nu los, dachte Ambulant, direkt in den OP, Sachen aus, Beil raus, 30 Minuten später wieder gehen. War nicht.
Also Zimmer mit Bett. Fragte dann einmal den Pfleger, wie ich will nicht hierbleiben. Antwort war „ Wollen sie in dem schicken Hemd (Zwangsjacke hinten offen) zu Fuss in den OP?“ Willigte ein das Bett zu nehmen. Wenn ich noch Fragen hätte. Ja hätte ich schon. Wie wird die OP ausgeführt „Art der Beschneidung und bleibt das Frenulum?“ Die Antwort war wie soll es anders sein: „Wird im OP kurzfristig entschieden“. Es war mir jetzt aber auch egal, ich wollte es hinter mich bringen. Meine Frau hat mich dann auch verlassen. Jetzt habe mich dann mal komplett ausgezogen und diese super schicke Zwangsjacke an. Dann kam der Pfleger wieder für den Blutdruck und um mir eine Schlaftablette zu geben. Die nahm ich dann auch mal brav, habe noch ein wenig in meinen Schulunterlagen gelesen (Der Tag soll ja richtig genutzt werden) Und nach ca. 30 Minuten kam der Pfleger wieder für mich in den OP zu fahren.
Im OP angekommen hieß es dann einmal umsteigen, auf so einen schmalen Tisch. Der Pfleger verließ einen und da waren gleich 4 Schwestern. Schöner Anblick, aber der falsche Anlass. Der Anästhesist kam dann auch und hat mir zuerst einen Zugang gelegt und eine Tüte mit vielen Schönen Sachen drin. Anschließend verkabelt und dann eine schöne Brise Sauerstoff gegeben.
Langsam setzte die Müdigkeit ein. Von der Narkose habe ich schon nichts mehr mitbekommen.
Bin dann mal ca. 30Min. später in dem Vorraum wachgeworden, habe auch schon wieder im normalen Bett gelegen. Der freundliche Pfleger begrüßte einen „schon wach“ „Alles klar“ Kurzes „ja“ folgte und eine noch benebelte Fahrt ging zurück aufs Zimmer.
5 min. später kam ein Augenschmaus und hat einen gefragt, ob man schon was zu essen und zu trinken haben wolle. So gierig wie man ist, hat man sofort mit „ja“ geantwortet.
Habe mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht getraut unter die Bettdecke zu schauen.
Dann kam eine schöne Schwester und hat die Reste der Verkabelung also diese Stecker ohne Kabel entfernt und auch den Zugang aus der Handoberfläche entfernt.
So gegen 11 kam dann meine Frau , aber ich durfte noch nicht gehen. Der Arzt war noch nicht da gewesen. Jetzt meldete sich auch meine Blase. Habe in der letzten halben Stunde immer mehr zwicken und brennen gemerkt sonst nichts. Bin dem Ruf meiner Blase gefolgt und bin sie entleeren gegangen. Jetzt sah ich zum ersten Mal den Verband. Sah auch gar nicht schlimm aus. Aber das entleeren der Blase war trotzdem sehr seltsam. Da war ein Verband mit einer kleinen Öffnung vorne. Entleeren ging gerade so. Aber abstreifen war nicht drin.
Gegen 12:30 kam der Arzt und hat gefragt ob alles in Ordnung sei. Natürlich “ja“ . Bei der OP sei alles gut gelaufen. Jetzt platzte es aus mir heraus, war neugierig „Ist das Frenulum noch dran? Ja, es habe keinen Grund gegeben es zu entfernen. Ansonsten kann ich eine Schmerztablette nehmen, wenn die Schmerzen zu groß werden, aber kein Aspirin (Entschuldigung für die Schleichwerbung) da diese das Blut verdünnen würden, und wir das im Moment nicht brauchen würden. Wenn der Verband abfallen würde sei es nicht schlimm, zur Not selbst verbinden oder in die Klinik kommen. Ansonsten muss ich morgen wieder zum Verbandswechsel.
Gegen 13 Uhr war ich dann mit meiner Frau zu Hause. Erst mal Kaffee, dann Mittagessen, dann .... IV TV (Dafür sind die Stromkosten eigentlich zu hoch) aber es kam ja noch Biathlon.
Jetzt haben wir 16:00 Uhr und ich schreibe diesen Bericht. War vor 30 Minuten noch einmal meine Blase entleeren. Da hat man am Verband etwas Blut gesehen. „Es scheint was gemacht worden zu sein“. Habe zurzeit außer etwas Zwicken und brennen keine Schmerzen.
So der Bericht von Heute ist schon zu lang, t’schuldigung .
Versuche jetzt noch Bilder zu machen, und anschließend ist lernen angesagt. Hoffe der Bericht war nicht schon zu lang.
Das Resümee bisher ist: Schmerzen sind bisher erträglich bzw. nicht vorhanden. War schon fast ein Abenteuer, und ich habe endlich mal was in der Hose (Mist, das ist ja nur Verband).

Man könnte auch sagen der Verhüllungskünstler war am Werk, aber das der little Bauwerke verhüllt war mir nicht bekannt.

Habe gerade gesehen, die Bilder sind mist! Aber egal außer Verband gibt es da eh nichts zu sehen.Vielleicht werden Sie morgen besser


The Day After

Versuche mal an gestern anzuknüpfen, aber hoffentlich kürzer.
Hatte ja berichtet, daß bis zum Bericht ca. 16:00 Uhr alles für diese Umstände super gelaufen ist. Ist auch so geblieben bis ca. 23:30Uhr. Hier und da mal ein Zwicken, brennen oder pochen, aber nichts Schlimmes.
23:30Uhr bin ich dann ma zu Bett. Das Drama nahm seinen Lauf. Seitenlage war nicht so Doll.
Also blieb nur die Lage auf dem Rücken. Nach ca. 30 Minuten bin ich dann auch eingeschlafen für ca. 10 Minuten. Eine Erektion hat meinen Schlaf ganz schnell beendet. Normalerweise was Schönes, hier aber total fehl am Platze. Durch den Verband war es sehr unangenehm. Was die Nähte dazu gesagt haben möchte ich erst gar nicht wissen. Beim Verband konnte man einen Farbwechsel ins rötliche feststellen, und der Sitz des Verbandes war nicht mehr derselbe. Hat sich nach vorne verschoben. Hier war erst mal nicht mehr an schlafen zu denken. Es hat jetzt mehr gebrannt und gepocht als den ganzen Tag über. Habe mich dann mal auf die Couch begeben. 3:00 Uhr nächster Versuch, habe aber vorher meiner Blase nachgegeben. Mit dem verschobenen Verband war dies jetzt sehr schlecht. Der Urin hat einiges an Blut mitgenommen, so dass die Toilette erst einmal rot war. Verbandswechsel wollte ich jetzt aber keinen selber durchführen. Denke das hätte mein Kreislauf nicht mitgemacht. Habe mir dann mal eine Schmerztablette reingezogen und mich wieder ins Bett begeben. Der Schlaf ließ nicht lange auf sich warten. Eine halbe Stunde später die nächste Erektion. Na Super. Und wenn das nicht alles genug wäre für diese Nacht, 5:30 Uhr nächste Erektion. Jetzt wollte ich nicht mehr schlafen. Hatte ja damit gerechnet, dass es in der 3 oder 4 Nacht passiert, aber doch nicht gleich in der ersten. Beim Aufstehen habe ich dann ma Radio gehört, irgendwann kam der Titel „Männer“. Passte wie die Faust aufs Auge. Und meine Frau meinte dann noch zum guten Schluss „hast ja ganz viel Krach gemacht die letzte Nacht“ was will man da noch sagen.
So weit so gut, Morgentoilette war nicht möglich. Verband war vorne total zusammengedrückt. Habe dann erst einmal Gefrühstückt und es so weit rausgezogen bis ich mich eh für den Verbandswechsel fertig gemacht habe. Habe dann den Verband abgenommen und stellte fest, dass es schon ziemlich gut aussieht. Neuer eigener Verband dran, und ab ins Krankenhaus. Hier kam ich direkt ohne Wartezeit dran. Provisorischer Verband wurde vom Uro abgenommen, ein Einlageteil drauf, und schon konnte ich mich wieder anziehen. Nach seiner Meinung top Heilung. Die Schwellung an der Base würde in 3 bis 4 Tagen weg sein, mit Baden 3-4 Tage warten, duschen könnte ich heute schon. Und das wichtigste 3 Wochen keinen Sex oder sonst was, nur Wasser lassen. Die Fäden würden nach 10-14 Tagen sich selbst auflösen.
(Wenn sich die Fäden auflösen wäre es wie ein Schmierfilm, dies wäre aber kein Eiter. Wenn ich nicht sicher wäre, vorbei kommen.) Für zu Hause wurde mir dann noch Bepanthen Augen-und Nasensalbe mitgegeben. Habe ihn dann mal nach Kamille Bäder gefragt. Bräuchte ich aber nicht zu machen. Habe ihn dann mal gefragt was für eine Beschneidung es gewesen wäre, aber mehr als Freihandbeschneidung habe ich aus ihm nicht heraus bekommen. Scheint er wohl nicht oft gefragt zu werden. Auf dem Nachhauseweg habe ich dann noch Kamille Bäder für den Fall der Fälle gekauft.
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lg little
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Geändert von little (30.12.2013 um 15:24 Uhr)
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  #3  
Alt 30.12.2013, 15:09
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Standard Zusammenfassung Beschneidung

Habe mich aufgrund einer leichten Phimose und deren Nebenwirkungen beschneiden lassen.

In den letzten Jahren wurden meine Probleme immer mehr. Dazu kommt, dass ich unter vorzeitigem Orgasmus leide. Wie man an meinem Alter von 41 Jahren zur Zeit der Beschneidung sehen kann, habe ich mir sehr viel Zeit mit der Entscheidung gelassen. Hatte immer gehofft, dass es mit der Zeit besser werden würde.

Nach meinem Uro Termin, zudem mich auch die PE Gemeinschaft inspiriert hat kam vor der Beschneidung noch ein Termin mit dem Anästhesisten. Bei mir wurde eine Vollnarkose durchgeführt. Hatte den Vorteil, dass ich nach der Beschneidung wieder alles bewegen konnte.

Durch die Phimose hat die Krankenkasse die Kosten übernommen. Ansonsten habe ich im Internet Beträge von 200€ bis 500€ gesehen.

Die Beschneidung wurde bei mir im Krankenhaus von einem Belegarzt durchgeführt.
Der Eingriff hat ca. 30 Minuten gedauert, wobei ich ca. 1 Stunden vorher da sein musste und ca. 1,5 Stunden danach wieder gehen konnte.

Die Schmerzen, die mit einer solchen Operation verbunden sind, waren nicht so schlimm. Mein Problem bestand hauptsächlich in den nächtlichen Erektionen, die bei mir schon am ersten Tag begonnen haben (Diese waren dann unangenehm und mit Schmerzen verbunden).

1 Tag nach der OP musste ich zu einer kurzen Kontrolle ins Krankenhaus kommen. Neuer Verband wurde keiner mehr angelegt.

Die Fäden haben sich bei mir begonnen am 5 Tag zu lösen. Die letzten Fäden waren am 21 Tag verschwunden (Die 2 letzten mit der Pinzette gezogen). An den Fäden hat sich bei mir immer ein schmieriger Film gebildet, was aber kein Eiter war, sondern es hatte mit dem Auflösen der Fäden zu tun. Wer sich nicht sicher ist, sollte seinen Uro konsultieren).

Mein Frenulum ist zum größten Teil noch vorhanden.
Und es dürfte sich um eine low and tight Beschneidung handeln, wobei die Haut immer noch genügend Spiel hat. Also nicht ganz so straff.
Je nachdem wie klein er gerade ist, kommt es im Sitzen auch mal vor, dass sich die Narbe ein kleines Stück auf die Eichel legt. Aber nicht so stark wie bei einer loose Beschneidung.

Wenn ich zurückblicke kann ich sagen, dass ich trotz Fortschreitendem Alter, eine super Verheilung hatte. Laut Internet ist die Verheilung besser, je jünger man ist, da hier die Adern nicht ganz so dick ausgeprägt sind. Musste mich zwingen mit dem PE noch zu warten.
__________________________________________________ _____________
Rückblick nach 3 Monaten:

Nach 8 Wochen habe ich mit dem PE wieder begonnen.

Anfangs nur mit Stretchen, da beim Jelgen das Frenulum leicht geschmerzt hat.

Nach 10 Wochen konnte ich auch wieder Jelqen.
Bei meinem jetzigen Trainingsplan benutze ich jeden Tag ca. 4 Stunden einen Stretcher,
und an 5 Tagen wird zusätzlich min. 15 geqelgt.

Eine große Veränderung an den Narben konnte ich nicht mehr feststellen.
Denke das es hier nur noch ganz leichte Veränderungen gibt, die Ihre Zeit brauchen.

Je nach Training wird die Narbe etwas dunkler. Dies ist aber nach einer gewissen Zeit wieder normal. Man sieht auch noch wo die Fäden waren. Sprich die Narbe ist noch etwas gezackt. Hell/Dunkel wechselt sich ab. Die Narbe rechts sieht auch nicht so schön aus wie links. Wenn man die Haut strafft, so ist man rechts ein viel größeres Stück helle Haut.
Dies ist für mich nur ein kleines Schönheitsproblem. Halb so schlimm.

Ganz am Anfang von dem Frenulum (direkt hinter der Harnöffnung) steht noch ein Stück von dem Frenulum wo aussieht wie ein kleiner Pickel. Im steifen Zustand nicht zu erkennen. Denke das dies nicht mehr verschwindet. Sollte aber auch kein Problem darstellen.

Die Hygiene ist viel einfacher als früher. Morgens ein wenig Wasser darüber, fertig.


Beim Masturbieren ist es egal ob man beschnitten ist oder nicht. War früher eine meiner größten Ängste. Es ist anders als früher, ganz klar. Aber nicht schlechter. Es kommt auch häufig vor, dass ich den Höhepunkt als stärker empfinde. Aber es kann sich hier auch um eine körperliche Täuschung handeln.

Den Höhepunkt kann ich beim Masturbieren auch länger hinauszögern, kann aber zum einem an dem kegeln liegen, sowohl auch an dem Stretcher. Wobei die Eichel durch die fehlende Haut um einiges desensibilisierter ist.

Auch was die fehlende Vorhaut betrifft, hätte ich nie gedacht so gut klar zu kommen.
Wenn früher die Vorhaut ein wenig zurückgezogen war, musste sofort die Vorhaut nach vorne gezogen werden, da ich es als unangenehm empfunden habe. Gut ich kann sie seit der Beschneidung schlecht vorziehen, aber es gibt auch kein unangenehmes Gefühl mehr.

Auf Bilder möchte ich verzichten. Kann man aber jeweils im Thread sehen.

Alles in allem, würde ich die Bescheidung heute viel früher machen lassen und nicht so lange damit warten. Aber nur weil ich die Probleme mit der Phimose und den entsprechenden Begleiterscheinungen hatte.
Bin glücklich mit der Bescheidung so wie sie jetzt ist.
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Rückblick nach 4 Monaten:
Die Narbe wird immer weniger. Sprich der Übergang wird immer fließender.
Training wird mehr und mehr erhöht.
Ansonsten gibt es nichts neues mehr zu berichten.
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Rückblick nach 1 Jahr.

Durchhaltevermögen beim Sex ist für mich besser geworden.

Achtung! Dies trifft auf mich zu. Hat aber mit Sicherheit auch mit anderen Faktoren zu tun.
Die für mich wären:
PM pro
Balloning
Kegeln
und das intensive Befassen mit dem guten Stück.
__________________________________________________ _______________

Habe, wenn man sich sicher ist, dass man beschnitten werden will, noch ein paar Tipps zusammengestellt.

Achtung! Diese wären für mich ideal gewesen, inwieweit sie auf Dich zutreffen musst Du entscheiden. Zu Risiken und Nebenwirkungen frag Deinen Uro.

Tipps für die Beschneidung.


- Sprich mit Deinem Uro über die Art der Beschneidung und über Dein Frenulum.
www.circlist.de

- Vielleicht fragst Du Deinen Uro, was Du gegen nächtliche Erektionen am Anfang machen kannst.

- Ab dem 3 Tage habe ich kalte Umschläge gegen die Schwellung gemacht, auch hier solltest Du Deinen Uro fragen, was am besten geeignet ist, und ab welchem Zeitpunkt.
(Da ich keine Packungen mehr zuhause hatte, habe ich Gefrierbeutel mit ca. 4 Eiswürfel genommen. „Eis am Stiel“)

- Hatte meinen Uro nach Kamille Bäder gefragt, er hatte nichts davon gehalten. Im Internet haben viele dazu geraten bekommen. Habe diese ca. nach dem 6 Tag gemacht. Auch hier solltest Du mit Deinem Uro darüber reden, ab wann es am besten geeignet wäre.
(Habe diese Bäder mit einem Plastikbecher mit lauwarmen Wasser, ca. 10 min. angewendet.
Am Anfang 3x am Tag. Schau mal in dem Thread nach, hier müsste auch ein Bild davon sein.)

- Besorge Dir für ca. 1 Woche enge Unterhosen. Damit Dein Teil die ersten Tage nicht viel Spiel hat. Am Tag der OP, solltest Du also ne enge Unterhose haben, aber eine Weite Hose, damit dich keine Nähte von der Hose stören. Oder der Reißverschluss zu sehr drückt.

- Besorge Dir genügend Tempo (ohne Duftstoffe). Nach dem ersten Tag ist es Hilfreich, dies zwischen Penis und Unterhose zu legen. Nach dem ersten Tag kam bei mir der Verband ab, ab hier sollte ich Tempo benutzen.

- Von meinem Uro hatte ich Bepanthen Salbe bekommen ich glaube für Augen und Nase. Später habe ich Ethlyt Salbe verwendet (Hatte ich von einem User als Tipp bekommen) .

- Leg den Termin so, daß du die erste Woche danach möglichst keine größeren Verpflichtungen hast. Du kannst ohne Probleme Arbeiten gehen (ok, kommt auf den Job an) Sitzen ist kein Problem, nur das hinsetzen an sich. Bei mir war Standartausrede, „starke Rückenschmerzen“ . Wobei einige Kollegen es gewusst haben.

- ca. 3 bis 4 Wochen keinen Sex , sagt Dir aber auch Dein Uro.
(Das anziehen von Kondomen ist einfacher, man muss keine Vorhaut mehr zurückziehen, hihi)

- Schmerztabletten für die ersten 1 bzw. 2 Tage wären auch nicht schlecht. Aber kein Aspirin. Diese verdünnen das Blut. Das wäre aber schlecht für Dich.

So genug Tipps. Hoffe an alles gedacht zu haben.

Vielleicht können Dir andere da noch Tipps geben.

Wenn Du noch was spezielles Wissen möchtest, was ich vergessen haben sollte zu posten. Einfach anfragen, vielleicht kann ein User oder ich dazu Auskunft geben.
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Zu dem Punkt Aussehen möchte ich noch eine Ergänzung einfügen.
Ich glaube, im kompletten Thread bin ich darauf nicht eingegangen.
Mit ein Grund, warum ich mich so spät Beschneiden lies, ist die optische Länge.
Habe mehrfach im Internet gelesen, dass er anschließend kleiner aussieht. Bei mir trifft dieses auch zu, da die Vorhaut ein gutes Stück über die Eichel ragte. Bei vielen, wo die Eichel eh schon ein wenig vorsteht, oder sich nur ein wenig vor die Eichel legt, dürfte dieser Punkt keine Rolle spielen.

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Also ich für meinen Teil habe mit viel größeren Schmerzen und Problemen gerechnet. War alles nur halb so schlimm. Würde diesen Schritt sofort wieder tun, nur 15 Jahre früher.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei den USERN von PGAINER bedanken. Ohne euch würde ich heute noch überlegen ob oder ob nicht.

Anbei noch ein paar Internetseiten die ich für sehr gut halte.
www.circlist.de
http://zirkumzision.wordpress.com/
http://www.vasweb.org/de/leistungen/...beachten-.html


Sollte ich was vergessen haben, oder andere es anderes erlebt haben, kann man es ja nachpflegen.

Habe mal alles aus dem anderen Thread zusammenkopiert und teilweise ergänzt.
Wäre Super, wenn man alle Fragen, weitere Antworten in dem alten Thread fragen und beantworten könnte, so das dieser Thread als Zusammenfassung bleibt für all diejenigen, die sich nicht durch 20 Threadseiten durchlesen wollen.
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Geändert von little (30.12.2013 um 20:47 Uhr) Grund: Bilder entfernt
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  #4  
Alt 30.12.2013, 23:13
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Danke little für diese übersichtliche Zusammenfassung !

Ich denke, dass sich jeder Betroffene dadurch eine kleine Übersicht geben kann,
wie unproblematisch sowas ablaufen könnte.

Meist ist es ja die Hürde im Kopf, weil man den Ablauf nicht kennt und ohne
solche genauen Infos im Vorfeld eine Art "Kontrollverlust" erlebt, gerade wenn es um "das beste Stück geht", und dann eher resigniert und sowas vor sich her schiebt.

Nochmals vielen Dank dafür.

Gruss Chris
__________________
Messung vom 08.02.2013 :

BPFSL : 20,5 cm
BPEL : 19 cm
EG : 14,3 cm ( durchgehend von Base bis Eichelrand )
NBPEL :
16 cm

Wer Ziele hat , findet Wege .... wer Keine hat, findet Ausreden


Ich bin zwar kein Gynäkologe ...... aber ich kanns mir ja mal ansehen ^^
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  #5  
Alt 31.12.2013, 11:37
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Auch von mir vielen Dank.
Solche ausführlichen Berichte werten das Forum deutlich auf.
__________________
Mein PE-Tagebuch

Anfangswerte: NBPEL: 11,5 / EG 12,0
aktuelle Werte: NBPEL: 13,5 / BPEL 18,0 / EG 13,0
nächstes Ziel: NBPEL: 15,0 / BPEL 19,0 / EG 13,5
Wunschmaße: NBPEL: 17,5 / BPEL 20,0 / EG 14,5
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