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  #1  
Alt 24.04.2012, 16:58
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Palle Palle ist offline
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Ort: Hessen
Beiträge: 1.171
Ausrufezeichen Zum Thema Pumpen.

Den folgenden Thread von allabout kann ich nur jeden ernsthaften Pumper ans Herz legen.


3-Phasen-Vakuum Pumpen. Der Selbstversuch
3-Phasen-Vakuum Pumpen. Der Selbstversuch

Nachdem ich mich schon eine Zeit mit Vakuum Pumpen beschäftigt hatte und meine positiven wie auch deutlich negativen Erfahrungen gemacht hatte,
wollte ich in einem Selbstversuch testen ob Zuwächse in Länge/Dicke durch pumpen wirklich auf Dauer zu erreichen sind.

Ich wollte mein Programm auf einen möglichst langen Zeitraum anlegen 1 ½ Jahre dachte ich sind da ganz gut. Mit dem „build up“, also der Eingewöhnungs-
phase habe ich mich ausgiebig beschäftigt und bin so auf ein 8 Wochen Programm gekommen. Darauf folgt die eigentliche Trainings-Phase von 8 Monaten
sowie der „melt down“ in dem die Gains der Trainings-Phase zementiert werden sollen.


Die drei Phasen:

1. das „build up“ - 8 Wochen

2. die „development stage“ - 8 Monate

3. der „melt down“ - 8 Monate



1. „build up“ (stufenweise Eingewöhnung)

Das Ziel dieser Phase sollte eigentlich klar sein. Der Penis braucht genügend Zeit sich langsam an das Vakuum zu gewöhnen. So können Irritationen und
Gewebeschäden weitgehend ausgeschlossen werden. Wenn man trotzdem in dieser Phase Rötungen oder geplatzte Äderchen am Schwanz entdeckt,
einfach eine Pause einlegen und eine Stufe zurück gehen ggf. die einzelnen Stufen auf 2 Wochen ausdehnen.

1. Woche 1x 10min/7d
2. Woche 1x 15min/7d
3. Woche 2x 10min/7d
4. Woche 2x 15min/7d
5. Woche 1x 20min + 1x 10min/7d
6. Woche 2x 20min/7d
7. Woche 3x 20min/7d
8. Woche 3x 20min/7d


Den größten Unterschied habe ich in der 5.Woche in der ich begonnen habe 2 mal am Tag zu pumpen (morgens/abends) und in der 7.Woche bei der Umstellung
auf 3mal pumpen (morgens/mittags/abends). Hauptproblem war eine überempfindliche Eichel gerade beim Sex oder beim wichsen. Was sich aber nach 4-5 Tagen
gebessert hat. Hier denke ich sind individuelle Anpassungen sinnvoll. Der eine kommt damit schnelle klar der andere langsamer.


2. „development stage“ die eigentliche Trainings-Phase


In dieser Phase wird der Schwanz über 8 Monate jeden Tag 3 mal gepumpt. Ziel ist es den Schwanz für einen langen Zeitraum mehrmals täglich ein Maximum
an Ausdehnung aus zu setzen. Anfänglich habe ich ausgetestet ob unterschiedliche Intervalle sinnvoll sind aber bin zu dem Schluss gekommen, dass es nicht
sinnvoll ist. So ist das Training in dieser Phase recht einfach erklärt.

2.-10. Monat 3x 20min/7d

das war´s!
Sieht so harmlos aus :O)

In dieser Zeit habe ich gemerkt wie sich mein Schwanz mehr und mehr dem täglichen Unterdruck anpasste. Die Erektion fühlte sich während der „development stage“
spätestens ab Ende des 1. Monats immer recht fleischig an und „weicher“ als normal. Er stand zwar gut und auch lange aber mein Penis fühlte sich nicht so hart an.
Was meiner damaligen Partnerin erstaunlich besser gefiel. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass meine Erektion wieder härter wurde und zu diesem Zeitpunkt habe ich
den Zylinder um eine Größe höher ausgetauscht. Ich denke dies ist ein Zeichen dafür, dass sich das Gewebe beginnt zu dehnen und der Penis mehr Blut aufnehmen
kann. Das ist bestimmt bei jedem unterschiedlich und kann nicht auf einen Zeitraum verallgemeinert werden. Durch das pumpen in den größeren Zylinder wurde auch
wieder die Erektion „weicher“ und die Adaption des Gewebes begann langsamer als beim ersten Mal. Insgesamt habe ich in den 8 Monaten 3 mal einen größeren
Zylinder gewählt ( Angefangen mit einem 2,0 inch, nach dem 3.Monat einen 2,25, nach dem 7.Monat einen 2,50). Ich bin mir nicht sicher ober die letzte Größe wirklich
von sinnvoll war.
In der ges. Zeit hatte ich normalen Sex wenn auch (je nach allgemein Zustand) nicht immer mit Vollgas. An manchen Tagen hatte ich auch nach 5 Monaten plötzlich das
Gefühl einer Überreizung. Auch das, denke ich, ist sehr individuell und entsprechend zu beachten. Was wirklich toll war, ist das Gefühl die ganze Zeit mit nem echt Dicken
in der Hose durch die Welt zu laufen. Und das war für mich absolut motivierend. O.K. ist vielleicht etwas primitiv gedacht von mir – aber so war es einfach.
Da an meinem Schwanz auch keinerlei Verfärbungen oder so zu erkennen waren, hatte ich keine Probleme in der Umkleide/Dusche beim Sport oder am Strand
(Achtung!!! Sonne hat meiner in dieser Zeit überhaupt nicht vertragen!!!!!)
Gerade die letzten 4 Monate dieser Phase habe ich sehr genossen und mich echt gut damit gefühlt.
Und dann kam der „melt down“!!!


3. „melt down“ ( Abgewöhnungs-Phase oder das Abschmelzen oder ein Pumper auf Turkey)

Da ich zuvor die Erfahrung gemacht habe, dass sich die Gains nach einer relativ langen Zeit des Aufbaus nicht so zementieren wie gewünscht, habe ich dem „melt down“
mit einer relativ lange Phase eingebaut.

Die Theorie die dahinter steht ist folgende. Das Gewebe im Penis wurde über 8 Monate täglich mehrmals gefordert sich komplett zu dehnen und möglichst viel Blut auf zu
nehmen. Wenn man nun diese erzwungene Dehnung langsam reduzieren, soll das geschaffene Dehnungspotenzial, durch die natürliche Dehnung (Erektion) so weit wie
möglich aufrecht erhalten werden. Da die Reduktion der Pumpsequenzen nur ganz langsam und über einen sehr großen Zeitraum erfolgt, soll der Penis die Eigenschaft
der maximalen Dehnung durch das Training der natürlichen Erektion erhalten. Im „melt down“ ist es sehr wichtig möglichst viel sexuelle Aktivität zu haben. Man(n) kann
natürlich auch versuchen ohne Sex möglichst viele lang anhaltende Erektionen zu haben-wer’s mag :O)).


11.Monat 2x 20min/5d

12.Monat 2x 20min/4d

13.Monat 2x 15min/4d

14.Monat 2x 15min/3d

15.Monat 2x 10min/3d

16.Monat 2x 10min/2d

17.Monat 1x 15min/2d

18.Monat 1x 15min/1d


Ich hatte selber meine Zweifel ob das so funktionieren würde.
Der sehr langsame „melt down“ ließ mich im Schwanzumfang keine drastischen Veränderungen feststellen, wohl aber in der Länge. Mein Schwanz schrumpfte bei
natürlicher Erektion schon in den ersten 4 Monaten des „melt downs“ deutlich wieder Richtung Ausgangsmaß. Beim Umfang merket ich nichts wirklich, bis ich bei
3 Pumpsitzungen pro Woche angekommen war. Von da an bemerkte ich das Nachlassen des „pumps“ (wie beim Bodybuilding) zum ersten Mal richtig. Mit diesem
nachlassenden „pump“ ging das hervortreten der Adern am Schaft einher. Auch den Zylinder musste nach untern korrigieren.

Im 6.Monat des „melt dows“ zeichnete sich sehr deutlich ab, dass von der gewonnen Länge wohl nicht viel bleiben würde - was mich echt richtig deprimierte.
Eine Woche lang war ich drauf und dran den ganzen Scheiß hin zu schmeißen und nie wieder etwas mit Pumpen und PE an zu fangen. Und hätte ich nicht ein nettes
One-Night-Stand Erlebnis gehabt, in dem das Mädel unglaublich „angetan“ von meinem „Dicken“ war, ich hätte glaube ich wirklich geschmissen. So einfach kann man
uns Männer wieder auf Spur bringen. :O))
Mir war schon klar, dass mein Schwanz kleiner würde als direkt nach 8 Monaten / 7 Tage/ 3mal pro Tag pumpen. Aber das sich so wenig in Punkto Länge auswirkte war
einfach SCHEIßE!!!!!!!!!
Ich hatte schieß, dass sich alles wieder so zurück bildet, also auch die Dicke wenn ich am Ende des Zyklus eine Zeit lang gar nicht pumpen würde.

Kam mir manchmal vor wie in Junkie der seine Spritze braucht-wirklich!!!!

Nun ich habe es bis zum Ende durch gezogen aber wirklich jeden Tag, oft mehrmals am Tag „getestet“ wie mein Umfang bei einer natürlichen Erektion ist.
Natürlich ging der Umfang nach beenden des pumpens noch einmal etwas zurück, allerdings nicht sonderlich stark. Und auch jetzt nach ca. 13 Wochen kann ich keinen
Rückgang mehr messen.

Interessant fand ich, das sich eher die grains im Umfang/Dicke manifestiert haben und die Gains in länge eher weniger. Bevor ich das „melt down“-Programm gestartet habe,
hatte ich ein „dauergepumpten“ NBPEL von 20/21cm, der Umfang war max. 17,8cm. Ich hätte erwartet, dass der Umfang deutlicher sinkt und der NBPEL etwas über 20cm
bleibt. So waren jedenfalls meine Erwartungen vor dem Projekt.

Allgemein fühlt sich mein Schwanz heute im schlaffen Zustand deutlich „fleischiger“ an und aus meiner Sicht ist er von einem eher Blutpenis zu einem Fleischpenis geworden.
Ich habe vor meinem Projekt leider nicht den NBPFSL gemessen, kann aber sagen das mein Schwanz im schlaffen Zustand im vergleich zur vollen Erektion eher klein war.
Die Haut hat sich am Schaft und Vorhaut nicht so stark gedehnt da ich auch die ganze Zeit über nie „over pumped“ war. Auch hat sich die Eichel im gleichen Ausmaß vergrößert
wie der Schaft was mir sehr gut gefällt.


Ausstattung


Zylinder und Pumpe

Da ich vorher ja schon gepumpt habe, hatte ich eine kleine Sammlung an Zylindern in unterschiedlicher Größe und Qualität, jedoch waren alle deutlich größer als mein
Schwanz im erigierten Zustand. Es ist sehr wichtig einen Zylinder zu wählen, der wirklich nur 0,5-1cm(max.) größer im Durchmesser ist als der Schwanzdurchmesser
im erigierten Zustand. Erstens benötigt man weniger Vakuum und zweitens wird der Schwanz zwar gezwungen sich in die Breite zu dehnen aber nur bis zu einem gewissen
Maß. Ich habe festgestellt, dass man ganz deutlich fühlen kann ob der Schwanz dicker wird weil ihn das Lymphwasser „aufschwämmt“ oder ob das Gewebe selbst besser
durchblutet und praller wird. Letzteres erzielt den gewünschten Effekt.

Es gibt allerlei Unterschiede bei Zylindern und Pumpen. Meine Erfahrung ist es – man sollte schon das Geld in einen professionellen Zylinder investieren und sich auch eine
Pumpe mit Druckanzeige in solider Qualität zulegen. (bei den Pumpen kann ich empfehlen mal im Autowerkzeug Bereich zu stöbern Thema „Bremsenentlüftung“-die sind
deutlich billiger & besser)

Viele Pumper schwören auf Silikonmanschetten um die Öffnung des Zylinders. Diese sollen zum einen den Abschluss des Zylinders am Körper verbessern (damit keine Luft
entweichen kann) und zum anderen ist es angenehmer mit ihnen zu pumpen da das harte Acrylglas des Zylinders nicht direkt gegen den Schambeinknochen drückt sondern
durch das Silikon „abgefedert“ wird. Da meine maximale Pumpsitzung nie länger als 20min. betrug, ist dieser Punkt eher zu vernachlässigen. Zum anderen verträgt sich Silikon
nicht mit Ölen oder Fetten und wird dadurch schnell zerstört.


Schmiere

Wie bei allen Sachen läuft das Pumpen mit Schmiere viel besser / bzw. ist es unerlässlich für das Pumpen. Viele erfahrene Pumper benutzen Silikongele was durchaus eine
gute Möglichkeit ist. Ich habe eine absolute Abneigung gegen Silikon und nutze lieber natürliche Schmierstoffe wie Kakaobutter oder ähnliches. Das hat den Vorteil das die
Haut, die ja beim pumpen sehr beansprucht wird, gepflegt wird und geschmeidig bleibt.


Wärme

Bei allem was man(n) so dehnen will, ist Wärme immer von Vorteil. 5 Min. vor dem Pumpen den Schwanz gut aufwärmen (manuell/Heizkissen /Wasser usw.).
Auch beim pumpen ist Wärmezufuhr SEHR förderlich. Am einfachen geht das mit einem elektrischen Heizkissen welches um den Zylinder gewickelt wird.
So etwas wie „abwärmen“ gibt habe ich erst hier im Forum gelesen macht aber durchaus Sinn.


Cockring

Ich habe am Anfang immer einen Silikon Cockring nach dem pumpen drüber gezogen.
Dies hatte allerdings zur Folge, dass sich vermehrt Lymphwasser in meinem Schwanz angesammelt hat (es war nie extrem wie ich das von langen pump Sitzungen her kenne).
Nach 3 Monaten habe ich keinen Cockring mehr verwendet und die Wasseransammlung ging mit 2-3 Wochen komplett zurück. Wenn ich jetzt einen Cockring drüber ziehe
treten auch wieder die Adern sehr deutlich hervor die während der Pump-Phase sehr schwach ausgeprägt waren.



Die 4 großen „N’s“ für mein Programm waren:

Niemals über 6nHg pumpen
Niemals mehr als 3mal pro Tag (ges. 60min.)
Niemals länger als 20 Minuten am Stück
Niemals bei Erkältung/Krankheit/ nach der Einnahme von Schmerzmitteln!!!


Diese 4 Grundregeln habe ich aus Fehlern mit meinen früheren pump Aktionen
abgeleitet.

Alle Faktoren beeinflussen:
-die Menge des Lymphwassers das beim pumpen gezogen wird
-die Belastung der Haut (besonders der Eichel!!!)
-das entstehen von Gefäßverletzungen (Blutergüsse usw.)
-das entstehen von Blasen auf der Haut

Wer beim pumpen sich auf diese Grundregeln verlässt ist auf der Sicheren Seite.
Selbstverständlich sollte ein Anfänger nicht gleich in der ersten Woche 3 mal am Tag 20 Minuten pumpen. Auch das gewöhnen an das Vakuum ist ein SEHR WICHTIGER
Faktor. Eben so die individuellen Empfindungen. 6nHg können dem einen schon deutlich zu viel sein, ein anderer mag das als genau richtig empfinden.

LG
allabout

Unterschiedliche Arten des Pumpens Für temporäre gains muss man nicht jeden Tag pumpen. Es reicht, wenn sich der Schwanz schon an den Unterdruck etwas gewöhnt hat um Verletzungen zu vermeiden.
Also nicht unbedingt für den Einsteiger in den ersten 2-3 Wochen geeignet.

Den Schwanz gut vorwärmen und einschmieren. Dann 3-6 Sätze à 10-20min mit ca. 5 Minuten Pause zwischendurch. Sehr gut ist es, wenn man den Zylinder vorher etwas vorgewärmt hat
und während des Pumpens, den Zylinder z.B. mit nem Heizkissen schön warm hält. Spätestens nach dem dritten Satz merkt ihr, das sich euer Schwanz deutlich vergrößert hat.
Nach 6 Sätzen à 20 Minuten ist das Ding wirklich mords fett. Dann am besten gleich einen Cockring drüber (die aus Silikon sind da ganz praktisch) und schon kann's los gehen.
Es kann durchaus sein, dass man direkt nach den Pump-Sätzen keine 100%ige Erektion halten kann. Der Cockring hilft da natürlich sehr gut. Euer Schwanz fühlt sich, obwohl er steht, eher "weich" an.
Das ganze bleibt für ca. 4-max8 Stunden so. Wer solche Sets öfters macht (ca. 2mal die Woche) wird feststellen, dass der Schwanz nicht mehr ganz in seine "Naturform" zurückbildet - sprich größer und fetter bleibt.
Über einen längeren Zeitraum sind so eben auch wirkliche Zuwächse möglich. (nicht gesichert!!!!)

Fazit: extrem hoher Spaßfaktor, schnelles Ergebnis und bei regelmäßiger Anwendung fast immer ne gut gefüllte Hose! Nachteil ist, dass der Schwanz eher Gewebeflüssigkeit zwischen Haut und Schwellkörpern ansammelt.


Für dauerhafte gains ist regelmäßiges Pumpen das A & O!! Täglich bzw. 5/7. Die Sätze pro Einheit sind 1-2 mit je 10-20(25) Minuten.
Aufwärmen, einschmieren und Wärmezufuhr sind gleich wie beim temporärem Pumpen.
Dieses Training ist auf Dauer angelegt und man hat in der ersten Zeit nur wenig und recht geringe temporäre gains.
Ziel ist es, den Penis möglichst oft, jedoch nur relativ kurz dem Vakuum aus zu setzen. Der Grund liegt in dem möglichst direkten Einfluss des Vakuums
auf die Schwellkörper. Dies ist am effektivsten, wenn sich möglichst kein oder nur wenig Gewebeflüssigkeit zwischen der Haut und dem Schwellkörper befindet.
Erst nach Wochen des Trainings bemerkt man nach dem Pumpen ein deutliche Vergrößerung. Diese bleibt dann allerdings die ges. Zeit des Trainingszirkels bestehen.
Auch ist der Schwanz bei einer Erektion direkt nach dem Pumpen eher "fest" und fühlt sich hart wie bei einer ungepumpten Erektion an.
Das ist dann ein gutes Zeichen, dass die Schwellkörper auf den Unterdruck reagieren.

Fazit: sehr langwierige Angelegenheit, die recht viel Disziplin erfordert!!!! Deutlich geringerer Spaßfaktor zu Beginn, dafür wirklich bleibende gains am Ende.


Zwittertraining = man macht beides

Das ist eine Kombi aus beiden zuvor genannten Methoden. Also macht ein gezieltes Training für dauerhafte gains und ab und zu pumpt man für ein temporäres "Erlebnis".
Hier bei ist zu beachten, dass nach dem Pumpen für temporäre gains, eine gewisse Zeit gewartet werden muss, damit sich die Gewebeflüssigkeit möglichst vollständig
abgebaut hat. Erst dann ist ein Training für dauerhafte gains wieder sinnvoll.


Das sind jetzt mal in groben Zügen die Unterschiede.

Ich finde das Training für temporäre wie auch dauerhafte gains stehen gleichwertig im Bereich des Pumpens.
Ausserhalb der PE Kreise, ist das temporäre Pumpen ganz klar das Ziel, welches die meisten verfolgen.
Da es hier zu viel mehr Informationen im Netz gibt, können missverständliche Informationen in Bezug auf das Pumpen im Rahmen des PE's auftreten.

Es geht also um das Ziel, welches jeder Einzelne verfolgt und nicht darum was gut oder schlecht ist.

LG
allabout

Da sich der nachfolgende Thread um Verletzungen dreht, nur beim Pumpen, paßt er wohl hier hin.

Gefahren beim Pumpen Die Gefahr beim Pumpen ist der Druck und die Zeit, bzw. die Konstellation beider Faktoren sowie nicht genügend ausgeheilte "kleinerer" Verletzungen.
Mit Zunahme des Drucks erhöht sich das Verletzungsrisiko deutlich.
Das gleiche gild für die Zeit, also die Dauer einer Sitzung / wie viele Sets man hinter einander macht.

Ich hatte in meiner Pump-Karriere schon jede der nachfolgend aufgelisteten Verletzungen und kann sagen, es ist alles andere als schön und kann auch richtig weh tun.
Als bleibenden Schaden, habe ich nur durch eine Blutblase eine etwas dunklere Stelle auf der Eichel behalten. Alle anderen Verletzungen sind ohne Folgen verheilt.
Je nach Verletzung bedeutet es aber immer auch, das Training zu unterbrechen (zum Teil für mehrere Wochen) was für die Motivation nicht gerade förderlich ist.

Hier noch mal die wichtigsten Faktoren, die eine Verletzung begünstigen.

1. je ungewohnter der Unterdruck für deinen Schwanz ist
2. je höher der Druck ist
3. je länger die Dauer eines Pump-Sets ist
4. Krankheiten (Grippe oder so)
5. Einnahme von Medikamenten. Besonders blutverdünnende Medikamente wie Aspirin.

Als Verletzungen können auftreten:

1. Verfärbungen der Haut am Penisschaft (rötlich marmoriert)

Diese Verfärbungen treten gerade am Anfang recht häufig auf.
Ursache sind kleine Verletzungen die Kapillargefässe. Durch den Unterdruck können feinste Adern "platzen", aus ihnen tritt Blut aus und sammelt sich im Unterhautgewebe an.
Da die Haut am Penis sehr dünn ist, scheinen nun die Stellen an denen das Blut sich im Unterhautgewebe gesammelt hat dunkler/oder rötlich.
Die Marmorierung der Haut entsteht dadurch, dass die feinen Kapillargefässe an unterschiedlichen Stellen "geplatzt" sind (vergleichbar mit deinem geplatzten Äderchen im Auge).
Meist tritt diese marmorierung flächig, also am ges. Penisschaft auf.
Je nach Umfang dieser Schädigung, heilt die Verletzung zwischen 2-3Tagen bis zu 3 Wochen wieder ab.
Pumpt man in dieser Zeit weiter, so können immer mehr Kapillargefässe in in Mitleidenschaft gezogen werden und somit die Verletzung ausdehnen sowie den Heilungsprozess erheblich verlängern.
Behält man die Anfänge im Auge und legt ein paar Tage Pause ein erholt sich das Gewebe recht schnell und man kann bedenkenlos mit dem Training fortfahren.
Bei einigen Menschen, ist die Tendenz zu solchen Verletzungen der Kapillargefässe größer als bei andern. Wer sehr schnell beim Sport blaue Flecken bekommt die nur sehr langsam abheilen,
sollte diesen Punkt mehr Beachtung schenken. Schmerzen treten bei dieser Verletzung eher nicht auf.
Die Ursache diese Verletzung ist meist ein zu hoher Druck beim Pumpen und seltener eine zu lange Trainingszeit.


2. Bluterguss am Penisschaft

Diese Verletzung hat die gleiche Ursache wie unter Punkt 1 aufgeführt, allerdings ist hier das Ausmaß der Verletzung deutlich größer und oft auch auf deinen Teil des Penisschaftes beschränkt.
Entweder es wurden ein einem Teilbereich sehr viele Kapillargefässe verletzt, aus denen dann mehr Blut in das Unterhautgewebe fließen konnte, oder es liegt eine Verletzung deine größeren Ader vor.
Der betroffene Bereich färbt sich wie bei einem "normalen" Bluterguss dunkel /rot und ist oft bei Berührung druckempfindlich. Die Heilung der Verletzung ist abhängig vom Gewebetyp und
Ausmaß des Blutergusses. Ein weiteres Training ist erst nach kompl. Abheilung zu empfehlen, da sonst größere Bereiche in Mitleidenschaft gezogen werden können,
was zu einer Verletzung größerer Adern führen kann. Ursache kann zum einen ein zu hoher Druck beim Pumpen sein zum anderen wenn der Druck im Zylinder nur partiell auf dem Penis einwirken kann.
Letzteres tritt häufig an dem Zeitpunkt auf, an dem der Penis ein einer Stelle schon den Zylinder berührt oder am Zylinder anliegt (oft beim Wechsel zu einem größeren Zylinder).
Heilt der Bluterguss nicht richtig ab, kann die betroffene Ader sich verhärten.


3. rote Punkte auf der Eichel

Diese Art der Verletzung tritt am Anfang recht oft auf da das Gewebe der Eichel sehr stark durchblutet wird.
Ähnlich wie bei der Verfärbungen der Haut am Penisschaft werden diese kleinen roten Punkte auf der Eichel durch geplatzte Kapillargefässe verursacht.
Diese "Punkte" können von ca.0,5mm bis zu 4mm im Durchmesser sein, je nach dem wie viele Kapillargefässe "geplatzt" sind.
Da die Haut an der Eichel ganz anders beschaffen ist und auch verletzungsanfälliger ist, sollte das Auftreten dieser Punkte schon ernst genommen werden.
Kleiner Punkte verheilen in ca. 5-8 Tagen, größere entsprechend länger. Eine Trainingspause ist in jedem Fall wichtig, damit das Gewebe gut abheilen kann.
Ursache ist auch hier wieder das Pumpen mit zu hohem Druck. Besonders wenn der Penisschaft den Zylinder schon ganz oder so gut wie ausgefüllt hat,
wirkt der Druck im Zylinder um so stärker auf die Eichel ein. Gegebenenfalls den Druck dann reduzieren und die Eichel in dieser Phase immer im Blick haben.
Rote Punkte sind in jedem Fall ein Alarmsignal und können bei nicht ausreichender Heilung Komplikationen mit sich bringen (siehe Punkt 4b)

4. Blasen auf der Eichel

4a) Blasen gefüllt mit Gewebeflüssigkeit (Wasserblase)
Auch diese Verletzung tritt gerade am Anfang des Pump-Trainings nicht selten auf.
Es handelt sich um mit Lymphflüssigkeit gefüllte Blasen auf der Eichel. Größe kann zwischen ca. 1mm und 1cm!!!! liegen.
Hier liegt auch wieder ein zu hoher Druck meist in Kombination mit einer zu langen Pumpdauer als Ursache zu Grunde.
Diese Blasen können innerhalb der letzten 30 Sekunden des Trainings plötzlich auftreten und kündigen sich fast immer durch ein "Ziehen" in der Eichel an.
Wie unter Punkt 3 schon erwähnt, steigt die Gefahr für diese Verletzung wenn der Penisschaft den Zylinder schon ausgefüllt hat und der Druck hauptsächlich nur noch auf die Eichel wirkt.
Bei einem Training aus Länge ist dieser Punkt besonders gefährlich.
Die Blase sollte nicht aufgestochen werden!!! Sondern das Training für 2-6 Wochen (je nach Größe der Blasen) eingestellt werden und die Verletzung wirklich kompl. abheilen.
Diese Blasen sind bei mechanischer Reizung schmerzempfindlich und man sollte darauf achten, Unterwäsche zu tragen, die nicht zusätzlich noch an der Eichel reibt.

4b) Blasen gefüllt mit Blut
Eine Blutblase an der Eichel ist alles andere als witzig!!!!! Und ist wirklich sehr ernst zu nehmen. Sie kann aus einem roten Punkt (wie unter Punkt 3 beschrieben)
oder aber auch durch eine Wasserblase (Punkt 4a), oder oft auch an einer nicht ganz verheilten Stelle der Eichel entstehen. Seltener entsteht eine Blutblase ohne "Vorankündigung".
In jedem Fall liegt einer Verletzung des Gewebes und eines Gefäßes (Ader/Kapillargefässe) vor und bedeutet eine deutliche Schädigung dieser Stelle.
Die Entstehung einer Blutblase kündigt sich immer, durch einen stechendem Schmerz in der Eichel an.
Das Training ist sofort ab zu brechen und eine Pause von mehreren Wochen ratsam.
Auch wenn optisch keine Anzeichen auf der Eichel mehr zu erkennen sind, lieber noch 2-3 Wochen länger pausieren! Auch hier gilt, nicht aufstechen oder ähnliches,
sondern den Körper "seine Arbeit machen lassen" und Unterwäsche zu tragen, die nicht zusätzlich noch an der Eichel reibt. Als Folge dieser Verletzung,
kann die Haut auf der Eichel sich nach Abheilung der Blase etwas dunkler färben.


Des Weiteren können "Nebenwirkungen" auftreten wie:

- Donut Effekt = Ansammlung von Lymphflüssigkeit besonders in der Vorhaut
Sieht unschön aus, ist aber harmlos. Ein bis zwei Tage reichen normalerweise
damit der Körper die Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportieren kann.

- schwindender EQ = oft am Anfang des Trainings oder bei zu hohem Druck
Ebenfalls keine schöne Begleiterscheinung, welche oft bei Anfängern auftritt.

- geringere Reizempfindlichkeit = oft am Anfang des Trainings oder bei zu hohem Druck
Mit fortlaufendem Training legt sich dieser Effekt wieder.

- blaue Flecken im Bereich des Schambeins = hervorgerufen durch das "Ansaugen" des Zylinders an das Schambein/fat pad.


Darum beim Pumpen IMMER den Schwanz gut im Auge behalten. Besonders zum Ende des Trainings oder wenn man das Training intensiviert.
Wenn du eine ein unangenehmes Gefühl, besonders in der Schwanzspitze/Eichel hast, lieber das Training abbrechen. Gleiches gilt für sichtbare Veränderungen am Schwanz.
Auch sollte man immer vor und nach dem Training seinen Schwanz gut inspizieren. Manche Verletzungen treten erst eine gewisse Zeit nach dem Pumpen auf.
Also auch da deinen Schwanz immer wieder gut kontrollieren.
Lieber in kleinen Schritten den Schwanz an das Pumpen gewöhnen, auch wenn es nicht gerade sehr spannend ist und man noch keine wirklichen Ergebnisse erkennen kann.


Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor ist natürlich in deinem Kopf!!!
Es macht nicht wirklich Spaß am Anfang wochenlang zu pumpen und noch kein
wirkliches Ergebnis zu sehen. Das verleitet oft dazu, das Training zu schnell zu intensivieren und genau da liegt in den meisten Fällen die größte Verletzungsgefahr.
Es ist wirklich wichtig dir ZEIT für die Eingewöhnungsphase zu geben. Um so mehr Spaß macht das Pumpen danach und natürlich auch die damit Verbundenen gains.


Zuletzt ein Tip zur Hygiene denn auch hier besteht die Gefahr eine Schädigung!
Auf der Oberfläche des Zylinders können sich schneller Bakterien und Keime vermehren als man so denkt. Diese können am Schwanz Entzündungen usw.
hervorrufen. Gut ist es, den Zylinder nach jedem Training mit Wasser, etwas Spülmittel und einer Flaschenbürste zu reinigen und dann trocknen zu lassen.
Gegebenenfalls das Ventil am Zylinder noch mal besonders abtrocknen.

LG
allabout
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